Cold Brew und Amaretto sind für mich eine dieser schönen Kombinationen, die auf Anhieb harmonieren: die samtige, weniger saure Kaffeebasis des Cold Brew trifft auf die nussig-süßen Mandelnoten des Amaretto. Ich bereite diesen einfachen Kaffee-Cocktail gerne zuhause zu, weil er sowohl als After-Dinner-Drink als auch als besonderes Frühstücks- oder Brunch-Extra funktioniert. Im folgenden Beitrag erkläre ich Schritt für Schritt, wie ich meinen Lieblings-Cocktail mit Cold Brew und Amaretto mache, welche Zutaten und Varianten ich empfehle und worauf ich beim Mixen achte.
Zutaten und Ausrüstung
Für einen Drink (Einzelportion) verwende ich meist folgende Zutaten. Die Mengen kannst du leicht hochrechnen, wenn du mehrere Gläser vorbereiten möchtest.
| Zutat | Menge |
| Cold Brew (fertig oder selbst angesetzt) | 100–120 ml |
| Amaretto (z. B. Disaronno) | 30–40 ml |
| Milch oder Pflanzendrink (optional, z. B. Hafer oder Mandel) | 30–40 ml |
| Ahornsirup oder Zuckersirup (nach Geschmack) | 5–10 ml |
| Eiswürfel | nach Bedarf |
| Schlagsahne (optional) und geriebene Schokolade oder Kaffeebohnen | zum Garnieren |
Als Ausrüstung genügt mir ein großes Glas oder Tumbler, ein Löffel oder Barlöffel zum Umrühren und ein guter Eisbereiter. Wenn du den Drink cremiger möchtest, nutze ich gern einen kleinen Shaker – das sieht auch hübsch aus, wenn du Gäste hast.
Cold Brew: kaufen oder selbst machen?
Ich habe beides ausprobiert. Fertiger Cold Brew von Marken wie Starbucks oder regionalen Herstellern ist praktisch und konstant in der Qualität. Für mich hat der selbst angesetzte Cold Brew jedoch einen besonderen Reiz, weil ich die Stärke und die Bohnenauswahl kontrollieren kann. Kurz die Anleitung, falls du ihn selber machen willst:
50 g grob gemahlene Kaffeebohnen (z. B. eine milde, nussige Sorte)500 ml kaltes WasserMischung 12–18 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, dann durch ein feines Sieb oder Filter gießen.Das Ergebnis ist intensiver, weniger bitter und wunderbar samtig – ideal für Cocktails.
Zubereitungsschritte
So mixe ich meinen Standard-Kaffee-Cocktail mit Cold Brew und Amaretto:
Ein Glas mit Eiswürfeln füllen (je mehr Eis, desto langsamer verwässert der Drink).Amaretto über das Eis gießen.Cold Brew langsam dazugeben, damit sich die Schichten schön mischen. Wenn du eine cremigere Textur willst, zuerst Amaretto mit Milch oder Pflanzenmilch und Sirup im Shaker schütteln und anschließend auf Eis abseihen.Mit einem Barlöffel einmal kurz umrühren, damit sich Alkohol und Kaffee verbinden, aber die Schichtung nicht komplett verloren geht.Nach Belieben mit einem Klecks Schlagsahne oder etwas Milchschaum toppen und mit geriebener dunkler Schokolade, Kakaopulver oder ein paar ganzen Kaffeebohnen garnieren.Varianten, die ich gern ausprobiere
Je nach Stimmung oder Anlass variiere ich die Basiskomponenten:
Espresso-Intensiv: Statt Cold Brew gebe ich etwas konzentrierten Espresso dazu (kaltgestellt), für einen kräftigeren Geschmack.Cremiger Traum: 20 ml Baileys statt einem Teil der Milch für eine noch sahnigere Note.Weniger Alkohol / alkoholfrei: Amaretto-Sirup (z. B. selbst gemacht aus Mandelessenz, Wasser und Zucker) verwenden oder ganz weglassen und stattdessen etwas Mandel- oder Haselnuss-Sirup nutzen.Gewürzte Variante: Eine Prise Zimt oder Kardamom in den Schaum geben — das passt besonders gut in die kältere Jahreszeit.Tipps für das beste Geschmackserlebnis
Aus meiner Erfahrung heraus machen diese Kleinigkeiten einen großen Unterschied:
Nutze einen hochwertigen Amaretto wie Disaronno — er ist relativ mild und gleichmäßig im Geschmack. Für Varianten bieten sich auch kleinere Amaretto-Marken oder hausgemachte Nussliköre an.Cold Brew immer gut gekühlt verwenden. Ein warmer Cold Brew ist ein No-Go.Weniger ist manchmal mehr: Der Amaretto soll den Kaffee ergänzen, nicht überdecken. Ich fange oft mit 30 ml an und taste mich an die gewünschte Süße heran.Wenn du Milch oder Pflanzendrink benutzt, schäume ihn leicht auf — das macht den Cocktail optisch ansprechender und verleiht eine samtige Textur.Passende Anlässe und Kombinationen
Ich serviere diesen Cocktail gern zu:
Leichten Desserts wie Panna Cotta oder Vanillecreme — der Amaretto bringt eine nussige Wärme, die mit Vanille gut harmoniert.Schokoladigen Kuchen oder Tarte — besonders dunkle Schokolade ergänzt die Bitterkeit des Kaffees.Als Digestif nach einem reichhaltigen Menü, wenn ich etwas Stilvolles, aber nicht Schweres anbieten möchte.Häufige Fragen (FAQ)
Kann ich normalen Kaffee statt Cold Brew verwenden? Du kannst kalten Filterkaffee oder kältergestellten Espresso nutzen, allerdings ist Cold Brew deutlich weicher und weniger sauer, was besonders gut mit dem Amaretto harmoniert.Wie süß sollte der Drink sein? Das ist Geschmackssache. Amaretto bringt bereits Süße mit. Ich füge nur dann Sirup hinzu, wenn der Cold Brew sehr kräftig oder bitter ist.Wie lange im Voraus vorbereiten? Cold Brew lässt sich problemlos mehrere Tage im Kühlschrank lagern. Wenn du mehrere Cocktails vorhast, bereite die Kaffee-Basis und Sirup vor, mixe aber Amaretto und Eis erst kurz vor dem Servieren.Wenn du magst, teile ich gerne auch ein einfaches Rezept für einen alkoholfreien Amaretto-Ersatz oder eine größere Batch-Anleitung für Gäste. Auf https://www.getraenke-heick.de findest du außerdem weiterführende Rezepte und Begleitungsideen — ich freue mich sehr über Rückmeldungen, wie du deinen Cold-Brew-Amaretto-Cocktail zubereitet hast!